Eine Kommissionierzone, auch als Kommissionierbereich bezeichnet, ist ein klar definierter Abschnitt innerhalb eines Lagers oder Kommissioniersystems, der bestimmten Kriterien oder Anforderungen zugeordnet ist. Die Aufteilung in Zonen dient der Optimierung der Lagerprozesse und der Effizienzsteigerung der Kommissionierung.
Kommissionierzonen ermöglichen eine strukturierte Organisation des Lagerraums, indem sie die Lagerplätze nach bestimmten Merkmalen gruppieren. Dadurch lassen sich Kommissionierprozesse besser steuern, Durchlaufzeiten verkürzen und Arbeitsabläufe ergonomisch gestalten. Zonen helfen, die Komplexität großer Lager zu reduzieren und die Übersichtlichkeit zu erhöhen.
Die Einteilung von Kommissionierzonen erfolgt nach verschiedenen Gesichtspunkten:
Kommissionierzonen können sowohl manuell als auch automatisiert betrieben werden. In automatisierten Systemen unterstützen Lagerverwaltungssysteme (LVS) die Zuweisung und Steuerung von Zonen. Fördertechnik, fahrerlose Transportsysteme und andere Automatisierungstechnologien können die Effizienz innerhalb der Zone steigern. Organisatorisch sind klare Arbeitsanweisungen, Lagerplatzkennzeichnungen und routinemäßige Abläufe entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung.
Durch die Einrichtung von Kommissionierzonen werden Laufwege reduziert, Fehlentnahmen minimiert und die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter besser verteilt. Zonen erleichtern die Einhaltung von Sicherheits- und Hygienestandards, verbessern die Ergonomie und ermöglichen eine gezielte Leistungsüberwachung und -optimierung.
Die Kommissionierzone ist ein wesentliches Organisationsmittel in modernen Lagern. Sie sorgt für eine strukturierte, effiziente und sichere Abwicklung von Kommissionierprozessen durch die klare räumliche und funktionale Gliederung des Lagerbereichs.